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Zahlstellen

Zahlstellen sind »Außenstellen« der Finanzbuchhaltung eines Kirchenkreisamtes mit dem Zweck, Geldgeschäfte in kleinem Umfang (z.B. Einkauf von Büromaterial) vor Ort abwickeln zu können. In der Regel gibt es eine Zahlstelle je Kirchengemeinde, Kindertagesstätte oder Einrichtung. Neben einer Bargeldkasse existiert meist auch ein Girokonto. Vergütungen, Löhne und Honorare (z.B. für Organistenvertretungen) dürfen aus sozialversicherungstechnischen Gründen nicht aus der Zahlstelle beglichen werden. Die Details regelt eine Dienstanweisung.
Als Zahlstellenverwalter/-in können haupt- oder ehrenamtliche Kräfte bestellt werden; diese haben im vorgegebenen Rahmen Auszahlungen zu leisten, Einzahlungen entgegenzunehmen und über die Vorgänge Buch zu führen und in regelmäßigen Abständen gegenüber dem Kirchenkreisamt abzurechnen.

Die landeskirchliche Rundverfügung G 6/2014 regelt verbindlich die Verwendung des Programms KIDZahlstelleD für die Erfassung, Prüfung und regelmäßige Abrechnung der Zahlstellen (KID steht ursprünglich für »Norddeutsche Kirchliche Gesellschaft für Informationsdienstleistungen«, das »D« verweist auf die Doppik).

Die Einführung und Begleitung von KIDZahlstelleD erfolgt durch den/die für Ihre Gemeinde oder Einrichtung zuständige/-n Debitorenbuchhalter/-in. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen und Anforderungen vor Ort gerecht zu werden, wird das Programm individuell eingerichtet; Anpassungen können auch zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit vorgenommen werden.